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SV Mering - SCI (Spielbericht aus der Günzburger Zeitung)

SV Mering – SC Ichenhausen 27:30 (9:16)

Selahatin Yapicioglu drückte es mit den Worten des österreichischen Fußballtrainers Hans Krankl aus: „Wir müssen gewinnen, alles andere ist primär.“ Durch eine konzentrierte Anfangsphase konnten die Weichen für einen nie gefährdeten Sieg gestellt werden.

Durch eine sichere Abwehrleistung und schnelle Gegenstöße konnten die Ichenhauser auf 8:3 davonziehen. Aufgrund der technischen und taktischen Überlegenheit wurde eine respektable Führung herausgeworfen. Hauptsächlich wurde auf den Außenpositionen konsequent abgeschlossen. Steck und Tobias Hornung waren die Garanten für die 16:9-Halbzeitführung.

Nach dem Wiederanpfiff wurde aufseiten des SCI viel gewechselt und ausprobiert. Den einzigen Spieler den die robuste Ichenhauser Abwehr nicht in den Griff bekam, war der starke Linkshänder Benjamin Klug. Aufseiten der Königsblauen wuchs Tobias Hornung mit 15 Treffern über sich hinaus. Da man in der Schlussphase etwas zurück schaltete, konnte der wackere SV Mering noch Ergebniskosmetik betreiben.

SC Ichenhausen Biller, Paluk, Steck (1), Hornung T. (15), Hornung F. (2), Hornung M. (4), Schößler (2), Jordan (2), Yapicioglu (2), Miethsam (1), Rösch (1)

SCI - TSV Aichach (Spielbericht aus der Günzburger Zeitung)

Landkreis

Es scheint, als sollte Klaus Hornung recht behalten. Vor Wochen schon hatte der Trainer des Handball-Bezirksoberligisten SC Ichenhausen gemutmaßt, dass der große Rivale VfL Günzburg in dieser Spielzeit noch nicht reif genug für den Aufstieg sein würde. Damals hatten seine Königsblauen das Derby gegen die Weinroten gewonnen. Inzwischen ist der selbst ernannte Meisterschafts-Favorit aus der Kreisstadt um einen Nackenschlag reicher: Beim nach wie vor ungeschlagenen Spitzenreiter TSV Göggingen kam der VfL mit 20:27 (14:13) ordentlich unter die Räder.

Frohlocken dagegen in Ichenhausen: Mit dem 31:27 gegen den TSV Aichach unterstützte das Team den Eindruck, dass es derzeit (nicht nur der Tabelle nach) der beste Bezirksoberligist in der Region und die Nummer zwei im Landkreis ist.

Luxusprobleme derartiger Art hat die Landesliga-Reserve des TSV Niederraunau nicht. Das 30:33 im Kellerduell gegen den TSV Gersthofen stürzt die Mannschaft endgültig in arge Abstiegsnöte. Es hörte sich nach der guten alten Durchhalteparole an, als Spielertrainer Bernd Maisch (er war mit zehn Toren erfolgreichster TSV-Schütze) sagte: „Das Saisonziel Platz acht wird zwar alles andere als leicht zu erreichen sein, aber die Saison ist noch lang und wir dürfen jetzt noch nicht den Kopf in den Sand stecken.“

SC Ichenhausen – TSV Aichach 31:27 (17:13)

Eine enorme Leistungssteigerung, große Willenskraft und eine überragende Mannschaftsleistung ebneten den Ichenhauser Handballern den Weg zum Sieg. Coach Hornung war hinterher natürlich hoch erfreut, aber auch ein wenig überrascht. Er sagte: „Es war nach der Trainingsbeteiligung in den vergangenen Wochen nicht abzusehen, dass es ein so souveräner Erfolg wird.“

Besonders in der Anfangsphase stand die SCI-Abwehr sehr gut. Vorne wurden die Chancen mit Bedacht herausgespielt und souverän verwertet. Die Königsblauen hatten schnell eine Führung von fünf Toren herausgearbeitet, führten 8:3. Diesen Vorsprung konnten die Königsblauen in der ersten Halbzeit fast immer halten.

Die Aichacher wirkten in den Angriffen teilweise ratlos. Wahrscheinlich lag es daran, dass ihr Schlüsselspieler Meier Markus verletzungsbedingt fehlte. Bei den Gästen gab es diesmal nur zwei Hauptakteure: Gregor Trilitsch und Konstantin Schön erzielten zusammen 16 Tore. Die Ichenhauser machten aber insgesamt ganz einfach weniger Fehler als die Gäste und diese konstant konzentrierte Leistung hielten sie auch nach dem Seitenwechsel. In den letzten Minuten der Partie versuchten sich die Aichacher noch an einer offensiven Manndeckung, die aber für Ichenhausen leicht zu umspielen war.

SC Ichenhausen: Biller – Steck (1), T. Hornung (5), F. Hornung (7), Schößler (3), Jordan (6), Trenkenschuh (6), Rösch, Paluk, M. Hornung (1), Yapicioglu (2), Miethsam

Bilder zum Handballtag

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Ausgezeichnete Jugendarbeit (Bericht aus der Günzburger Zeitung)

Gütesiegel an Ichenhauser Handballer verliehen

Bei seinem eigens organisierten Tag des Handballs hat der SC Ichenhausen nun das bereits vor geraumer Zeit zugesprochene „Gütesiegel für ausgezeichnete Jugendarbeit“ des Deutschen Handball-Bundes (DHB) erhalten. Dieses Gütesiegel wird von der Deutschen Handballjugend in Zusammenarbeit mit „Kinder stark machen“ – der Initiative der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zur Suchtvorbeugung – an Vereine mit hervorragender Jugendarbeit verliehen. Der SCI darf sich nun als einer von nur elf Vereinen in ganz Deutschland mit dieser Auszeichnung schmücken. Unser Bild zeigt (von links): SCI-Jugendleiter Reinhold Lindner, BHV-Vizepräsidentin Brunhilde Bieswanger, SCIGeschäftsführerin Sibylle Dürre und SCI-Jugendsprecher Lukas Marquardt.

SCI - TV Gundelfingen (Spielbericht aus der Günzburger Zeitung)

SC Ichenhausen - TV Gundelfingen 24:31 (8:14)

Zu Beginn war das Spiel sehr ausgeglichen. Die Gundelfinger überzeugten mit ihren jungen Spielern durch schnelle Gegenstöße und wendigen Eins-gegen-eins-Situationen, welche meist zu einem Tor führten. Falls sie kein Tor erzielten, gab es sehr oft einen Siebenmeter und zusätzlich noch eine Zeitstrafe gegen den SCI. Dadurch konnten sich die Gundelfinger im Lauf der ersten Halbzeit einen Vorsprung von 8:14 erarbeiten.

Trainer Klaus Hornung versuchte, die Spieler in der Pause zu erreichen, doch nach dem Seitenwechsel ging es genau so desolat weiter wie in den ersten 30 Minuten. Die Königsblauen stellten auf eine offensive Abwehrformation um. Doch das Gundelfinger Konditionsbollwerk stellte sich gut darauf ein und durchdrang die unkonzentrierte Abwehrformation. Coach Hornung brachte es auf den Punkt. "Schwach angefangen und stark nachgelassen. Ich war unzufrieden mit meiner Mannschaft." Nächste Woche zählen gegen den Tabellenletzen Bobingen nur zwei Punkte.

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