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TSV Bobingen – SC Ichenhausen 35:24 (18:10)

Bobingen konnte über 60 Minuten ein hohes Tempo spielen und gewann verdient mit elf Toren Unterschied. Damit zog man mit dem Tabellenzweiten Friedberg nach Punkten gleich, genauso wie Haunstetten und Göggingen. Eine gute Ausgangssituation, welche sich der TSV diese Saison durch die Rückkehr zu alten Tugenden sicherte. Die sicher enttäuschten Gäste fielen in der Tabelle direkt hinter Bobingen auf Platz sechs zurück. Die Ichenhauser erarbeiteten sich in der Anfangsphase eine 3:7-Führung. Doch nach einer Auszeit zogen die Bobinger ihr gefürchtetes Tempospiel auf. Mit einem 15:3- Lauf zog man zum Halbzeitstand von 18:10 vorentscheidend davon. Ganz anknüpfen an die Leistung konnte der Bezirksoberligist in der zweiten Halbzeit nicht, jedoch hatte die Heimmannschaft das Spiel zu jeder Zeit fest im Griff. Ichenhausen musste sich im Positionsspiel gegen die starke Bobinger Abwehr aufreiben, wohingegen die Gastgeber durch einfache Tore aus dem Tempospiel und Rückraum erfolgreich waren. (zg - Günzburger Zeitung)

VFL Günzburg II : SC Ichenhausen 27:24

Sechs von sechs Wochenend-Spielen hatten die Handballer des VfL Günzburg bereits gewonnen. Das siebte war das Bezirksoberliga-Derby der Männer II gegen den SC Ichenhausen. Nie war die Außenseiterrolle an diesem Wochenende größer, denn es spielte der Tabellenletzte gegen den Geheimfavoriten. Am Ende aber bejubelten die Weinroten ihren siebten Streich. Für die Aufstiegs-Ambitionen der Königsblauen dagegen bedeutete die Niederlage in der Rebayhalle wieder einmal einen frühen Dämpfer. Nichts zu erben gab’s diesmal für die Handballer des TSV Niederraunau II. Sie unterlagen beim TSV Haunstetten II überdeutlich und bleiben punktgleich mit zwei Konkurrenten am Tabellenende der schwäbischen Eliteklasse. Die Schützlinge von Peter Kees und Harald Jekel setzten auf ordentlich Abwehrbeton. Der sehr defensiv eingestellte Riegel, hinter dem mit Dominik Ziegler ein Meister seines Fachs stand, war schon optisch kaum durchlässig. Dennoch gelang dem Favoriten der bessere Start. Über ein 0:1 hatten die Königsblauen bis zum 8:11 und 9:12 die Nase knapp vorn. SCI-Spielmacher Tobias Steck allerdings kam mit der Deckung überhaupt nicht zurecht, selbst die Möglichkeit zu Kreisanspielen war ihm genommen – ein Schlüssel zum späteren Erfolg der Legostädter. Individuelle Akzente konnte nur der beste SCI-Angreifer Patrick Müller mit technisch feinen Würfen setzen. Beim VfL war im Angriff Sebastian Schuller mit mutigen Aktionen auffälligster Akteur. Als dann sein Bruder Julian ein paar Rückraumknaller auspackte, wurde die kämpferische Begegnung offen. Beim 12:12 war das Spiel gekippt. Beim 13:12 führte der VfL erstmals. Zur Überraschung der vielen Fans gingen die Mannschaften auf handballerischer Augenhöhe in die Kabinen. In der Halbzeit wurde auf Günzburger Seite das „Tapfere Schneiderlein“ ins Spiel gebracht. Waren ihm nicht „Sieben auf einen Streich“ gelungen? Das Spiel blieb an Spannung kaum zu überbieten. Sechs Mal stand es Unentschieden, ehe der SCI mit 19:20 noch einmal führte. Der Günzburger Stefan Märkl setzte jetzt wichtige Akzente im Angriff. Auch Torwart Dominik Ziegler wurde nun immer stärker. Die Weinroten zogen urplötzlich davon. Nach 21:21 hieß es 24:21, dann 26:22 bei eigener Überzahl. Der Favorit schien in die Knie gezwungen, kampfstark wollte er wieder aufstehen. Doch die Zeit schwand und Ziegler vernagelte jetzt seine sechs Quadratmeter. Der krasse Außenseiter gewann verdient, gab die Rote Laterne ab und hofft nun, den Klassenerhalt zu bewältigen. (zg von der Augsburger Zeitung)

SC Ichenhausen Greuter, Laumer; Steck (7/4), Miethsam, T. Hornung (2), F. Hornung (3), Lindner (1), Schößler, Schubert, M. Hornung, Yapicioglu (2), Müller (8), Englet (1)

SC Ichenhausen – TSV Haunstetten II 30:29 (13:13)

Die Haunstetter Reserve war mit dem festen Vorsatz, zwei Punkte mitzunehmen, an die Günz gekommen. Das merkte man vom Anpfiff weg. Der TSV ging mit zwei Toren in Führung. Erst nach 15 Minuten schaffte der SCI den Ausgleich und legte dann selbst vor: Kurz vor der Halbzeit erspielten sich die Ichenhauser sogar einen Drei-Tore-Vorsprung. Abwehrschwächen beim SCI und ein weiterer Zwischenspurt der Gäste führten aber zum Halbzeitstand von 13:13. Nach der Halbzeit ging das Spiel genauso weiter: Haunstetten kämpfte und beim SCI war die Deckung zu schwach. Da nutzten auch Paraden von Torhüter Manuel Laumer nichts, der TSV ging seinerseits mit drei Toren in Führung. Zehn Minuten vor Schluss besann man sich beim SCI endlich auf eine alte Tugend: eine kräftig zupackende Deckung. Jetzt gab es für den TSV fast kein Durchkommen mehr, bei den Gastgebern funktionierte vieles im Angriff. So drehten die Königsblauen das Spiel und verdienten sich den 30:29 Sieg. (Ein Bericht aus der Günzburger Zeitung)

Alte Rivalität neu aufgelegt

2015 10 13 sci tsv aichachZwischen Ichenhausen und Aichach geht’s hoch her (Bericht aus der Günzburger Zeitung)

Zur besten Sendezeit am Samstagabend wurde die alte Handball-Rivalität zwischen dem SC Ichenhausen und dem TSV Aichach in der Franziska-Ziehank-Halle neu aufgelegt. Das Schiedsrichtergespann Schrubb/Heekeren hatte jedenfalls alle Hände voll zu tun, das unschöne Spiel in sportliche Bahnen zu lenken. Am Ende teilte man sich die Punkte. 

Die erste Halbzeit war zerfahren. Hektisch und teils übermotiviert handelten beide Mannschaften, daraus resultierten viele technische Fehler und unnötige Zeitstrafen. Der SCI war stets mit ein bis zwei Toren voraus, schaffte es aber nicht, den Vorteil über die erste Halbzeit zu bringen. In der Kabine gab es auf beiden Seiten sicherlich deutliche Ansprachen. Nach der Halbzeit setzte sich der TSV Aichach zunächst ab und behielt dann die Oberhand. Die Gäste hatten immer ein bis zwei Tore Vorsprung zum SCI. Drei Minuten vor Schluss schien das Spiel entschieden. Aichach führte nun mit vier Toren Vorsprung. Aber die Königsblauen weigerten sich, das Heimspiel aus der Hand zu geben. Nach zwei Glanzparaden des neuen Torwarts Tizian Greuter kämpften sie sich wieder zurück. Am Ende musste der TSV Aichach feststellen, dass ein Spiel 60 Minuten hat und am Ende die Tore gezählt werden. Es waren auf beiden Seiten 28 Stück. (zg, ica)

SC Ichenhausen Greuter, Laumer – Steck (10/6), Miethsam, T. Hornung (3), F. Hornung (2), Lindner, Schößler (2), Walzer (1), Schubert (2), Yapiocglu (3), Dolze, Laumer, Müller (4), Englet (1)

 

Alter Bekannter im Tor des SC Ichenhausen

2015 09 19 tizian greuterNachdem Andreas Biller den SC Ichenhausen im Sommer verlassen hatte, ist die Abteilung Handball, nachdem sie auf der Suche nach einem potentiellen Nachfolger war, fündig geworden. Tizian Greuter soll nun den Kampf um die Nummer eins im Tor der Königsblauen gegen Manuel Laumer und Lukas Hitzler antreten. Damit verpflichten die Ichenhausener eine Person, die sich durchaus einen Namen im Ort gemacht hat. Greuter war nämlich schon in der Jugend des SCI aktiv und gehörte einst zur bayrischen Auswahl. Nach ein paar Jahre Ruhestand will es der 22 Jährige Student noch einmal wissen und sein Können der Bezirksoberliga präsentieren.


Wir wünschen Tizian eine erfolgreiche und verletzungsfreie Saison!

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