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Nach 2013 platziert sich der SCI auch 2014 beim BHV-Vereinsjugendpreis

Die Vielfalt der Aktivitäten unseres Vereins mit den Jugendlichen wurden sehr positiv bewertet und die aktive Beteiligung unseres Jugendsprechers Lukas Marquardt auf bayerischer und Bundesebene war mit ein Kriterium für den diesjährigen 8. Platz.

SC Ichenhausen : TSV Gersthofen (Spielbericht aus der Günzburger Zeitung)

Robert Gersthofen

SC Ichenhausen : TSV Gersthofen 25:20

Mit einer sehr konzentriert geführten ersten Halbzeit legten die Ichenhauser den Grundstein zu ihrem sicheren Heimsieg. Die Gäste schwächten sich sogar noch selbst, indem sich Manuel Walter schon vor der Pause die dritte Zeitstrafe und die damit verbundene Disqualifikation abholte.
Im zweiten Durchgang wurden aus Sicht des Ichenhauser Trainers Klaus Hornung „wieder alte Schwächen offensichtlich“. Der Coach monierte im Rückblick, dass die Seinen ungefähr zehn gute Torchancen unbedrängt verworfen hatten. Hornung lobte die Königsblauen aber auch: „Wichtig waren die positive Einstellung und die gute Körpersprache sowie das Bestreben, Fehler zusammen wieder auszubügeln.“ Besonders wichtig waren all diese Tugenden, als Gersthofen zwischenzeitlich, beim 19:17, bis auf zwei Tore Differenz herankam.


SC Ichenhausen: T. Hornung (3), F. Hornung (3), Schößler (4), Walczer (4), Jordan (4/1), Trenkenschuh (1), Tataraga (1), Englet (2/2), Steck (2), Müller (1)

3. Platz beim „j-ini Award“ der Volksbank für unseren Jugendsprecher

Jugendliche aus der Region erhalten eine Auszeichnung für ihre gemeinnützigen Aktivitäten
Stolz halten die Preisträger ihren „j-ini Award“ in Händen. Und nehmen damit für ihr gemeinnützige oder soziales Engagement insgesamt 1000 Euro mit nach Hause. Die Volksbank Günzburg hatte in einem Wettbewerb junge Initiatoren, woraus sich auch der Name „j-ini Award“ ableitet, zur Teilnahme aufgerufen. Die Welt für andere Menschen ein Stück lebenswerter machen, sich aktiv für eine gute Sache einsetzen und Verantwortung in der Gesellschaft übernehmen – all diese Kriterien galt es zu erfüllen.
Die 18-jährige Lena Buhl holte mit ihrem Tanzprojekt den ersten Platz und 400 Euro Preisgeld. Seit 2009 studiert sie mit einer Gruppe von Mädchen aus Kissendorf und Umgebung verschiedene Choreografien ein. Sie setzt dabei verschiedene Stile tänzerisch um, von Bollywood bis Hip-Hop. Auch für Bühnenbild und Kostüm ist Lena verantwortlich. Mit der Teilnehmerzahl von anfangs elf, später sogar 18, hat sich in den fünf Jahren nicht nur der Personenkreis vergrößert, sondern auch der Schwierigkeitsgrad immer weiter erhöht. Anregungen holt sich die Gruppenleiterin aus Videos oder durch Ideen aus der Gruppe. „Ein Highlight waren die Aufführungen im Legoland, bei denen wir jedes Jahr mitgemacht haben und 2013 sogar ins Finale rückten“, blickt Lena zurück.
„Bau einer Handwerkschule in Nairobi“ war der Titel des Projekts von Marion Hörbrand, 21, die aus dem Landkreis Dillingen stammt. Zusammen mit Christoph Kapfer, 23, und Lukas Michl, 22, reiste sie für mehrere Wochen nach Afrika und holte sich für ihre Arbeit den zweiten Platz und 300 Euro. Unter den dortigen Verhältnissen ein Gebäude mit Klassenzimmer und Unterkünften zu errichten, war nicht einfach, wie die drei berichteten. Mit Bambusstämmen ein Baugerüstkonstruieren oder erst einmal Steine gerade klopfen: Hier war vor allem Muskelkraft gefragt. Ab Januar können sich bis zu 65 angehende Schreiner, Elektriker oder Solartechniker in der neuen Schule ausbilden lassen.
Der 20-jährige Lukas Marquardt erhielt den dritten Preis (200 Euro). Er ist Jugendsprecher beim SC Ichenhausen, Abteilung Handball. Seit 2010 setzt sich Lukas in Schwaben, im Bayerischen-Handball-Verband und sogar im süddeutschen Handballverband für Kinder und Jugendliche ein. „In den verschiedenen Gremien sitzen meist ältere Vertreter. Die haben oft keine Ahnung, was Kinder und Jugendliche im Handballsport bewegt“, betonte Lukas. Daher sei es wichtig, dass Jugendsprecher die Interessen des Nachwuchses vertreten. Sein Ziel ist es, durch seine Tätigkeit und sein Mitspracherecht den Handballsport für die Jugend attraktiv und lebendig zu gestalten. Zu seinen Erfolgen als Jugendsprecher zählt unter anderem die Errichtung eines Beachhandballfeldes im Freibad Ichenhausen, das sich seit dieser Saison großer Beliebtheit erfreut. Der vierte Gewinner (100 Euro) war Valentin Rücker mit seinem Projekt „Vielseitiges Engagement in den örtlichen Vereinen“. Er konnte am Verleihungsabend jedoch nicht anwesend sein und bekam den Preis später persönlich überreicht.

SC Ichenhausen : TSV Nierraunau (Spielbericht aus der Günzburger Zeitung)

Bommel Niedrraunau

SC Ichenhausen : TSV Nierraunau 26:31

Die Niederraunauer Landesliga-Reserve verdiente sich in der Franziska-Ziehank-Halle mit klugem Spiel und einem exzellent haltenden Armin Hessheimer im Tor zwei wichtige Punkte im Abstiegskampf. Mann des Abends der Raunauer war aber der 47-jährige Laszlo Majsai, den die Ichenhauser nie in den Griff bekamen: Er steuerte neun Treffer zum Sieg bei. Bei den Gastgebern machte sich das Fehlen des erkrankten Stammtorwarts Andi Biller bemerkbar, ohne ihn fehlte es der Abwehr an Standfestigkeit. „Wenn wir schon einen jungen Torhüter haben, müssen wir ihm auch helfen“, ärgerte sich SCI-Trainer Klaus Hornung. Raunau ging schon mit zwei Toren Vorsprung in die Halbzeit und baute diesen mit Cleverness bis zum Schlusspfiff aus.
Raunau hat mit dem unerwarteten Erfolg nun 6:8 Punkte auf dem Konto und kann die anstehenden schweren Aufgaben – erst geht’s nach Günzburg, dann kommt Tabellenführer Gundelfingen – ohne großen Druck angehen. Die Ichenhauser stecken endgültig im Mittelfeld der Tabelle fest. Am nächsten Sonntag geht es für die Königsblauen zum Tabellenführer Gundelfingen.


SC Ichenhausen: Hitzler, Paluk, Steck (2/2), T. Hornung (8/1), F. Hornung (3), Schößler (2), Walczer (1), Jordan (3), Trenkenschuh (2), Yapicioglu (3), Tataraga (1)

VFL Günzburg – SC Ichenhausen (Spielbericht aus der Günzburger Zeitung)

VFL Günzburg – SC Ichenhausen 30:28 (14:11)

700 Zuschauer in der Günzburger Rebayhalle haben am Sonntagabend ein packendes Handball-Derby erlebt. Der VfL Günzburg erhielt sich mit seinem Sieg alle Chancen auf den Aufstieg. Der SC Ichenhausen muss jetzt erst einmal kleinere Brötchen backen.

Am Ende des emotional geführten Derbys waren beide Trainer zufrieden mit ihren Teams und lobten den Gegner. „Ichenhausen hat seine Routine gezeigt, seine Stärken ausgespielt und das zu einem sehr schwierigen Spiel für uns gemacht“, sagte Günzburgs Coach Stephan Hofmeister. „Die Günzburger haben ihr Glück erzwungen und leider verdient gewonnen“, gab sein Kollege Klaus Hornung zurück.



Die beiden Mannschaften lieferten sich besonders im zweiten Abschnitt einen offenen Schlagabtausch, der zwar nicht für ein Taktik-Lehrvideo taugt, die Zuschauer aber jederzeit mitriss. Günzburg lag meist drei, vier Tore vorn. Ichenhausen leistete sich in der Offensive zu viele leichte Ballverluste, sodass auch starke Paraden von SCI-Torwart Andreas Biller nicht reichten, um den Rückstand zu verkürzen.

Eine Wende schien sich im Spiel zu ergeben, als Ichenhausens Selahattin Yapicioglu einem Günzburger Angreifer von hinten in den Wurfarm griff und dafür eine harte, aber vertretbare Rote Karte sah. Nach der abgelaufenen Zeitstrafe ging noch einmal ein Ruck durch das SCI-Team: Die gegnerische Deckung wurde noch aggressiver attackiert, hinten packte das Hornung-Team zu. Angetrieben von Spielmacher Tobi Steck schossen sich die Königsblauen durch Felix Hornung und Robert Schößler auf ein Tor heran. Und bei einem Gegenstoß hatte Alexander Lindner sogar die Chance auf den 25:25-Ausgleich, knallte den Ball aber an den Pfosten.

Günzburg befreite sich nun wieder aus der Umklammerung und zog durch Treffer von Julian Rothbauer und Raphael Groß wieder davon. Und als Steve Rennert den Vorsprung weniger als zwei Minuten vor dem Ende wieder auf vier Tore ausbaute, war das Spiel entschieden. Ichenhausen kämpfte zwar bis zum Schluss, am VfL-Sieg war jedoch nicht zu rütteln. „Um auswärts zu gewinnen, musst Du die Dinger reinmachen“, sagte Klaus Hornung, dem nach dem Spiel trotz der Niederlage viele gratulierten – zu seinem Geburtstag. Hornung selbst hob Torwart Andreas Biller und das „Gehirn“ der Mannschaft, Tobias Steck, heraus.

SC Ichenhausen Biller, Hitzler; Steck 4, F. Hornung 4/1, Schößler 3, Walczer 3, Jordan 4, Trenkenschuh 5, M. Hornung 2/2, Yapicioglu 3, Miethsam, Englet

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