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SCI - TSV Bobingen (Spielbericht aus der Günzburger Zeitung)

SC Ichenhausen – TSV Bobingen 25:29 (12:12)

Noch schlechter erging es dem SC Ichenhausen. Gegen den TSV Bobingen setzte es die dritte Niederlage in den letzten vier Spielen. Die Gäste setzten dagegen ihren Aufwärtstrend seit Rückrundenstart fort, sind seit fünf Spielen ungeschlagen und besiegten mit dem SCI den dritten Aufstiegsaspiranten in diesem Jahr.

Wie die anderen „Opfer“ der Bobinger bissen sich auch die Ichenhauser an der gut formierten Abwehr der Gäste die Zähne aus. In der ersten Halbzeit standen aber auch die Hausherren hinten gut. Sodass es mit einem 12:12-Unentschieden in die Pause ging. Nach der Pause setzten sich die Bobinger, angeführt von Mathias Gerstenberg und Matthias Winkler, über ein 15:19 auf ein 20:26 ab. Diesen Vorsprung ließen sich die Gäste nicht mehr nehmen und spielten die Partie in den letzten Minuten souverän zu Ende.

Die Ichenhauser sind mit jetzt vier Punkten Rückstand auf Tabellenführer TSV Göggingen wohl raus aus dem Meisterschaftsrennen der Bezirksoberliga. Immerhin bekommt die Hornung-Truppe schnell die Chance zur Revanche: Bereits am kommenden Sonntag, 2. März, steht um 14 Uhr das Nachholspiel in Bobingen an. (adi/zg)

TV Gundelfingen - SCI (Spielbericht aus der Günzburger Zeitung)

2014 02 18 tv gundelfingen sciFür den SCI vergrößert sich die Distanz zur Spitze

Landkreis

Mit dem TV Gundelfingen kommen die Ichenhauser Bezirksoberliga-Handballer einfach nicht zurecht. Auch im zweiten Anlauf in dieser Saison gab es eine Niederlage – obwohl man wirklich alles versucht hatte. Damit müssen die Ichenhauser nun auf Ausrutscher der Konkurrenz hoffen, wenn es noch etwas werden soll mit der Meisterschaft. Tabellenführer Göggingen strauchelte gegen Raunau II aber nur leicht.

TV Gundelfingen - SC Ichenhausen 28:25 (17:10)

Der TVG erwischte einen optimalen Start. Beim 7:1 zog SCI-Coach Klaus Hornung die Notbremse in Form einer Auszeit. Diese Maßnahme zeigte eine Wirkung und Ichenhausen kam bis auf 10:8 heran. Die Gärtnerstädter hielten jedoch nun wieder dagegen, was die 17:10-Pausenführung einbrachte.

Nach dem Wechsel verletzte sich Gundelfingens Kreisläufer Bastian Hander am Knie und war nur noch sporadisch einsetzbar. Bereits in der ersten Hälfte hatte Kapitän Michael Hander verletzt passen müssen. Seine Präsenz in der Abwehr wurde nun schmerzlich vermisst, jedoch agierte der TVG als geschlossene Einheit. Beim 25:19 zehn Minuten vor Ende nahm SCI-Trainer Hornung seinen Torhüter aus der Partie und brachte den siebten Feldspieler. Tor um Tor kam Ichenhausen näher, doch am Ende freuten sich die Gundelfinger über einen völlig verdienten Heimsieg. (zg)

SCI - TSV Gersthofen (Spielbericht aus der Günzburger Zeitung)

2014 02 11 sci tsv gersthofen

SC Ichenhausen – TSV Gersthofen 33:23 (18:8)

Der SC Ichenhausen hat seine gute Form mit einem souveränen Heimsieg untermauert. Der SCI legte von Beginn an konzentriert und mit dem nötigen Torhunger los. Die Gäste, die sich nach dem guten Start ins Jahr 2014 durchaus Erfolgschancen ausgerechnet hatten, fanden überhaupt nicht ins Spiel. Die Ichenhauser zogen schnell auf 6:2 davon und schauten nicht zurück. Mit 18:8 ging es in die Halbzeitpause.

Danach versuchten die Gersthofer, den Gastgeber mit einer offensiveren Abwehrvariante in Bedrängnis zu bringen. Doch Ichenhausen hatte immer die passende Antwort und verteidigte den komfortablen Vorsprung clever bis zum Schlusspfiff. Damit halten die Hornung-Schützlinge den Anschluss an die Tabellenspitze. (adi)

VFL Günzburg - SCI (Spielbericht aus der Günzburger Zeitung)

2014 02 03 vfl guenzburg sci

Klassedergy fesselt 550 Fans

Der VFL Günzburg schlägt den SC Ichenhausen 26:25. Das Titelrennen ist offener denn je

Es war DAS Handball-Derby im Landkreis, und es hielt,was es im Vorfeld versprochen hatte. 550 Zuschauer erlebten ein fesselndes Bezirksoberliga-Spitzenspiel. Es war spannend und brisant bis zum Schluss. Am Ende fuhr der gastgebende VfL Günzburg durch ein 26:25 (13:12) die gesamte Ernte aus 60 Minuten Kärrnerarbeit ein. Das war ganz bitter für den SC Ichenhausen, der ebenbürtig war.

Doch in der Gesamtschau von Hin- und Rückspiel in diesem Schlager gaben sich die Handball-Götter immerhin gerecht: In der Vorrunde blieben die diesmal unterlegenen Königsblauen in einer ganz ähnlichen Begegnung auf des Messers Schneide mit einem Tor Vorsprung die umjubelten Zwei-Punkte-Helden. Und so durfte Gäste-Coach Klaus Hornung am Samstagabend unwidersprochen sagen: „In der Tabelle ist letztlich nichts passiert. Und die anderen freuen sich auch, wenn sie mal gewinnen.

“Nun, „nichts passiert“ ist eine Seite der Medaille. Die sieht so aus, dass die Königsblauen weiterhin tolle Aussichten auf den Titelgewinn haben. Die andere sieht so aus, dass die Weinroten weiter auf den ersehnten Sprung nach oben hoffen dürfen – zusammen mit vier weiteren Teams (neben Ichenhausen sind das Göggingen, Schwabmünchen und Gundelfingen). Das Rennen um die Meisterschaft ist also offener und prickelnder denn je.

Kurz, ganz am Anfang, dachten fachkundige VfL-Fans, es könnte einfach werden. Schnell stand es 2:0, und die insgesamt starken Außen Steve Rennert und Julian Rothbauer vergaben zusätzlich beste Möglichkeiten. Die gehaltenen Bälle waren aber kein Zufall: SCI-Torwart Andreas Biller gehört zu den Besten der Zunft und erahnte die Ballwege durch seine groß gewachsene Deckung. Meist stand er goldrichtig.

Schon beim 2:3 kippte das Derby zum ersten Mal. Die zähe Kämpferei begann, die Vorteile lagen minutenlang beim Team um den cleveren Spielmacher Tobias Steck. Zweimal (beim 5:7 und beim 7:9) führte der Gast mit zwei Treffern. Die Günzburger hatten ihre Kontrahenten zwar oft im „angezeigten Zeitspiel“, doch gerade da kam immer wiederder perfekte Pass zum Ichenhauser Torwurf.

Das junge VfL-Team steigerte sich im Angriff. Der beste Feldspieler des Tages, Raphael Groß, nutzte die Räume zu Distanzwürfen und brachte seine Farben zurück auf die Erfolgsspur. Der Gastgeber führte erstmals wieder beim 10:9 und kurz danach sogar mit zwei Toren (12:10 und 13:11). Es schien noch mehr drin zu sein, doch die Ichenhauser packten plötzlich den Kreisläufer aus. Mit feiner Technik wurde Selahattin Yapicioglu immer wieder freigespielt. Das Derby blieb offen und hatte in dieser Phase eine für diese Klasse überraschende Spielstärke.

In der zweiten Hälfte stand es insgesamt elfmal unentschieden. Für den neutralen Zuschauer eine spannende Geschichte, für die mitleidenden Fans (besonders die Mamas und Papas) auf beiden Seiten eine nervenaufreibende Tortur. Ab dem 19:20, spätestens beim 19:21 fühlten die Zuschauer „Vorteil Ichenhausen“. Günzburg allerdings veränderte in dieser Phase seine Abwehr. Mit Erfolg, denn beim 21:21 war das nächste Remis aus Sicht der VfL Abwehr um den starken Verteidiger Axel Leix erzielt. Noch dreimal konnten die Hornung-Schützlinge mit einem Tor vorlegen. Günzburg zog jeweils nach. Dann stand es 25:24. Dann wieder unentschieden. Und schließlich 26:25. Abpfiffdurch die guten Schiedsrichter.

Es folgten grenzenloser Günzburger Jubel nach einer grandiosen kämpferischen Leistung und Ichenhauser Enttäuschung nach einer ebenso grandiosen kämpferischen Leistung. VfL-Coach Stephan Hofmeister formulierte: „Auch das ist die Faszination Handball – der Abgrund zwischen Allem oder Garnichts. Der Reiz braucht die Gefahr des Scheiterns.“ (zg, ica)

VfL Günzburg: T. Schmid Heinrich; Rothbauer(2), Jahn, Konopa (3), Geiger (1),Leix, M. Schmid, Schüller, Rennert (3), Jensen(3), von Fritsch, Jäger (4), Groß (10/3)

SC Ichenhausen: Biller, Paluk; Steck(8/5), Miehtsam, Trenkenschuh (4), T. Hornung(2), F. Hornung (1), Schößler (1), Jordan(2), M. Hornung (1), Yapicioglu (6)

SCI - TSV Göggingen (Spielbericht aus der Günzburger Zeitung)

2014 01 18 sci tsv goeggingenHeimlich, still und leise entwickelt sich der SC Ichenhausen zu einem mehr als ernsthaften Titel- anwärter in der Handball-Bezirksoberliga. Das Spitzenspiel gegen den bisherigen Tabellenführer TSV Göggingen gewannen die Königsblauen 26:24. Der SCI steht nun nach Pluspunkten auf Tabellenplatz zwei. Mit einem Sieg im Nachholspiel bei Kellerkind TSV Bobingen (die Partie wurde für 2. März terminiert) würde das Team von Trainer Klaus Hornung aber am neuen Spitzenreiter TSV Schwabmünchen vorbei ziehen.

SC Ichenhausen – TSV Göggingen 26:24 (10:10)

Hoch motiviert gingen beide Mannschaften ins Spitzenspiel. Taktisch wurde eine konsequente Abwehr betont – jedoch mit unterschiedlichen Mitteln. Die Gögginger praktizierten mit ihren bulligen Abwehrspielern ein 6:0-System, das nur schwer zu knacken war. Die Ichenhauser hingegen probierten eine offensivere Variante, welche den Spielfluss der Gäste immer wieder unterbrach. Auf beiden Seiten glänzten auch die Torhüter, sodass bis zur Pause alles total ausgeglichen war.

Da die Königsblauen kurz vor der Halbzeit zwei Zeitstrafen erhalten hatten, standen sie bei Wiederbeginn nur zu viert im Angriff. Thomas Jordan konnte aber durch eine bärenstarke Einzelaktion einen Treffer erzielen. Diese Aktion pushte das ganze Team. Trainer Hornung: „Jeder hat sich für den anderen eingesetzt und gekämpft. Neben dem Spiel gegen Günzburg war das die beste Mannschaftsleistung dieser Saison.“

Der zweite Abschnitt war genauso ausgeglichen wie der erste. Die höchste Führung im ganzen Spiel war das 24:21 für Ichenhausen fünf Minuten vor Schluss. Da dachten einige wohl schon an die Siegesfeier und Göggingen hatte 30 Sekunden vor Schluss die Chance zum Ausgleich. Zum Glück für den SCI ging der Ball an den Pfosten. Die Hausherren spielten es ganz ruhig zu Ende und Robert Schößler erzielte den Treffer zum Endstand.

Die Halle tobte und die Mannschaft freute sich wahnsinnig über die zwei Punkte. Die sind auch genau die richtige Motivation für das Hammer-Derby am kommenden Samstag in Günzburg.

SC Ichenhausen: Biller; Steck (7), T. Hornung (3), F. Hornung (3), Schößler (4), Jordan (4), Trenkenschuh (2), Yapicioglu (1), Völkl (2), Dolze

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