Treffen der Kellerkinder

Ichenhausen – Die Handball-Herren des SC Ichenhausen empfangen die Reserve des TSV Niederraunau. Mit einem Sieg könnte der SCI das Tabellenende verlassen.

Nach dem spielfreien Wochenende stehen beiden Teams am Samstag wieder auf der Platte. In der heimischen Franziska Ziehank Halle empfängt die Mannschaft vom Trainer Gespann Mayer/Jekel die ebenfalls noch sieglose Reservemannschaft vom TSV Niederraunau zum Duell der beiden Kellerkinder. Im Kampf um den Klassenerhalt ist dieses Duell für beide Mannschaften immens wichtig.

Schon in der vergangenen Saison kämpften beide Teams gegen den Abstieg. In beiden Vergleichen hatten die Königsblauen in der Vorsaison beide Spiele knapp mit einem Tor verloren.

Diesmal jedoch wollen die Königsblauen alles in die Waagschale werfen, um die beiden Punkte zu Hause zu behalten und die rote Laterne loszuwerden. Beide Teams haben in ihren letzten Spielen einen Aufwärtstrend erkennen lassen. Ichenhausen lieferte eine ordentliche Leistung gegen Aichach ab, die Landesliga-Reserve überraschte mit guter Leistung gegen Bobingen.

Mit voller Konzentration und viel Einsatz rechnen sich die Mannen um Kapitän Tobias Hornung durchaus Chancen aus das Derby diesmal als Sieger zu verlassen. Erstmals wird dabei Nick Unger zum Einsatz kommen.

„Vorweihnachtlicher Handball- Zauber“ lautet die Devise für Samstag. Dazu laden die Königsblauen zu Bratwurst und Punsch.

Anpfiff zur gewohnten Zeit um 19:15 Uhr in der Franziska Ziehank Halle

Bericht aus der Augsburger Allgemeinen: Aichacher Handballmänner siegen gegen Schlusslicht

Der 30:23-Erfolg der TSV-Männer gegen Ichenhausen ist als Arbeitssieg zu werten. Warum gleich drei Spieler mit der Roten Karte ausgeschlossen werden. Wer vorab einen Blick auf die Tabelle geworfen hatte, für den war weitgehend klar: Die Handballer des TSV Aichach würden gegen das Schlusslicht der Bezirksoberliga aus Ichenhausen mit deutlichem Vorsprung die Oberhand behalten. So kam es auch; allerdings konnte man beim 30:23-Heimsieg durchaus erkennen, dass selbst Partien mit dieser scheinbar so eindeutigen Konstellation erst einmal absolviert werden müssen.

Mit diesen zwei Punkten konnten die Aichacher, denen mit 8:1 ein echter Blitzstart gelang, mal wieder ihr Konto ausgeglichen gestalten, einen Schönheitspreis aber haben sie damit nicht verdient. Das sah auch Trainer Manfred Szierbeck so: „Das war mehr Arbeitsleistung, aber so was muss man auch mal abliefern.“ Der Gegner präsentierte sich stärker als von vielen erwartet. Szierbeck überraschte das nicht: „Ichenhausen ist mit den Rückkehrern besser geworden, und außerdem stehen sie im Abstiegskampf.“ Bei den Gästen waren einige Handballer wieder mit von der Partie, die zuletzt aufgrund von Verletzungen nicht eingreifen konnten.

Schiedsrichter zücken Drei Roten Karten. Bemerkenswert an diesem Duell war die Tatsache, dass die Schiris gleich drei Spieler mit der Roten Karten ausschlossen, was für die kommenden Partien aber ohne Bedeutung sein wird. Als ersten erwischte es Aichach Timo Stubner, der durchaus staunte über diese Strafe: „Wir haben beide den Ball gespielt.“ Nach Aussage von Szierbeck aber sahen die Neutralen hier eine Attacke in der Luft, eine Sichtweise, die mit der Realität indes wenig zu tun hatte. Stubner hatte Tobias Pröbstle umklammert, so was kommt oft genug in einer Handballpartie vor. Pröbstle wurde am Boden liegend im Übrigen von Stephi Szierbeck versorgt, der Frau des Aichacher Trainers und der Abteilungsleiterin. Ein bemerkenswertes Zeichen von Fairplay. Auch die Rote Karte für Istvan Walczer nach einer Abwehraktion wurde als fragwürdig eingestuft. Tobias Hornung, sein SCI-Kamerad, wurde nach der dritten Zeitstrafe ausgeschlossen.
Laut Manfred Szierbeck hat sich diesmal sein Torhüter Masin Chikh „ein wenig aus dem Konzept bringen lassen“. Daher kam für längere Zeit Martin Freiding zum Einsatz. Ihm bescheinigte der Coach eine „gute Leistung“. Am nächsten Wochenende pausieren die Handballer. Das heißt: In der Übungseinheit am Dienstag darf Fußball gespielt werden und zwei Tage später ist das Erscheinen freiwillig. „Danach greifen wir wieder an“, versichert der Trainer, der bis Weihnachten gerne auf 10:10 Punkte kommen möchte. Vielleicht fällt die Bilanz am Ende des Jahres noch günstiger aus.

Ichenhauser Handballer nach verschlafenem Start stark verbessert. Danach folgte eine nervenaufreibende Partie für alle Beteiligten

Nichts für schwache Nerven war die Partie zwischen dem TSV Aichach und dem SC Ichenhausen am vergangenen Samstagabend. Nach verschlafenem Start der Königsblauen (8:1) und einer frühen Auszeit der Gästemannschaft in der 9. Minute fanden die Königsblauen zurück ins Spiel und lieferten den Hausherren einen kämpferisch und spielerisch stark verbesserten Schlagabtausch gegenüber den vorangegangenen Partien.
Ausgebremst wurde Ichenhausens Aufhol-Offensive durch zahlreiche fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen in entscheidenden Momenten, die selbst beim Gegner und den zahlreichen Zuschauern für Unverständnis sorgten. Ein weiterer Bruch erfolgte durch die Verletzung von Tobias Pröbstle, der längere Zeit behandelt werden musste und allem Anschein nach für längere Zeit ausfallen wird.
„Heute haben meine Spieler nach dem verschlafenen Start gezeigt, dass sie mit allen Gegnern mithalten können, wenn die Einstellung passt und der gesamte Kader zur Verfügung steht. Leider wurden wir in entscheidenden Momenten durch Schiedsrichterentscheidungen benachteiligt, bei denen sich nicht mal die Unparteiischen selber untereinander einig waren. Teilweise waren nur drei meiner Spieler auf dem Feld. Die unterschiedliche Regelauslegung machte es unmöglich Aichach nochmals in Bedrängnis zu bringen“, so der SCI Trainer. Eine starke Partie bot dabei Alexander Lindner, der mit seinen 8 Treffern hervorzuheben ist.

Die Königsblauen reisen diesmal zuversichtlich zum nächsten Auswärtsspiel nach Aichach

Seit dem Start in die Punkterunde musste beim SCI aufgrund von Verletzungen, Krankheit und terminlichen Verhinderungen einiger Spieler immer wieder stark improvisiert werden.

Dem personell stark gebeuteltem Team vom Trainerduo Mayer/Jekel standen bis auf das Spiel gegen Friedberg meistens nur die Hälfte des Kaders zur Verfügung. Das dürfte mit der Hauptgrund sein dass die Königsblauen bisher punktlos das Tabellenende zieren.

Doch langsam wird Licht am Tunnel für das Team an der Günz. Mit Patrick Müller und Robert Schössler stehen wieder zwei Leistungsträger zur Verfügung. Tobias Pröbstle, Nils Ahrens und Manfred Grimm sind auch wieder zurück und auch von Nick Unger gibt es positives zu vermelden.
Der Linkshänder der bisher auf der rechten Angriffseite schmerzlich vermisst wurde, wird in nächster Zeit seinem Team ebenfalls wieder zur Verfügung stehen. Das eröffnet für die nächsten Wochen neue Perspektiven um gegen Aichach, Niederraunau und Haunstetten auch punkten zu können. Hornung&Co. benötigen in den nächsten drei Partien dringend Punkte um nicht den Weihnachtsbaum in der Winterpause mit der roten Laterne zu beleuchten. Sollten für Samstag Alexander Lindner und Max Schubert auch noch fit werden, dann können Mayer/Jekel fast schon aus dem Vollen schöpfen.

Zuerstmal müssen die SCI Spieler jedoch nach Aichach bevor es dann eine Woche später im Heimspiel zum Derby mit dem TSV Niederraunau kommt.

Die Aichacher stehen mit 6:8 Punkten auf Platz 7 und konnten die Punkte gegen Niederraunau, Königsbrunn und Friedberg erringen. Am vergangenen Spieltag verloren die Mannen von Manfred Szierbeck mit 33:28 in Bobingen.

Gegen Aichach fehlt Torhüter Peter Brucker, der in den letzten Partien eine ordentliche Leistung gezeigt hatte.

Anpfiff ist in der Sporthalle am Gymnasium in Aichach um 19:15 Uhr.

Der SCI belohnt sich abermals nicht

Am Samstag Abend spielten die Handballer SC Ichenhausen gegen die HSG Lauingen - Wittislingen. Beim Gegner war ein bekanntes Gesicht zu sehen, Andreas Biller, der ehemalige Torwart und Trainer des SCI spielt wieder bei seinem Jugendverein.

Nach dem Anwurf überrannten die Königsblauen schnurstracks den Gegner und nach 11 Sekunden fiel das erste Tor für den SCI durch den Routinier Istvan Walczer. Die HSW benötigte die gleiche Zeit für ein schnelles Gegentor. Wie beim Spiel gegen Schwabmünchen schaffte es der SCI wieder, sich innerhalb einer Minute drei gelbe Karten abzuholen, somit war in der sechsten Spielminute das Kontingent verbraucht. Beide Mannschaften spielten sehr kampfbetont und blieben eng beieinander, die Königsblauen gingen mit einem leichten 13:15 Rückstand in die Halbzeit, bis dahin war noch alles offen. Die zweite Spielhälfte starteten die Lauinger wieder sehr beherzt und beim SCI funktionierte nichts mehr. Innerhalb von sechs Minuten hatte die HSG einen 6:0 Lauf, was Trainer Robert Mayerzu einer sehr frühen Auszeit bei einem acht Tore Rückstand zwang. Die Pause zeigte Wirkung, der SCI kam in Schwung und hatte bis auf vier Tore aufgeholt, nun nahm die HSG das Timeout. Neu eingestellt ging es weiter und die HSG verwandelte in derletzten Sekunde noch einen Treffer zum 25:31. Fazit zum Spiel, im Angriff zu viele technische Fehler und vermeintlich Freie wurdennicht verwertet. Dies führte zu sehr vielen Gegenstößen die für den SCI kaum zu verteidigen waren. Nächstes Wochenende trifft der SCI auswärts auf Aichach.

 

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